Leistung
Privatumzug – stressfrei umziehen zum Festpreis
Vom ersten Karton bis zum aufgebauten Bett: Was ein professioneller Privatumzug umfasst, was er kostet und worauf Sie achten sollten.
Was im Privatumzug enthalten ist
Ein Privatumzug mit FairUmzug ist kein Mietwagen mit zwei Helfern, sondern eine vollständig geplante Leistung. Standardmäßig gehört dazu:
- Keine Besichtigung nötig – wir klären Volumen, Etage, Zugang und Termin am Telefon oder im WhatsApp-Gespräch, in dem Sie uns Fotos schicken können, bevor ein Preis genannt wird.
- Verbindlicher Festpreis – der Betrag im Angebot ist der Betrag auf der Rechnung.
- Transport durch geschultes Personal mit passendem Fahrzeug und Ladungssicherung.
- Möbeldemontage und -montage für Betten, Schränke und Regale.
- Schutzmaterial – Decken, Folie und Kantenschutz für empfindliche Stücke.
- Vollversicherter Transport Ihres Umzugsguts.
Optional dazubuchbar sind Packservice, Küchenmontage, Halteverbotszone, Zwischenlagerung und die Entrümpelung dessen, was nicht mitkommt.
Was ein Privatumzug kostet
Für einen Umzug innerhalb der Stadt liegen die Kosten je nach Wohnungsgröße üblicherweise in diesem Rahmen:
| Wohnung | Richtwert Nahumzug | Typische Dauer |
|---|---|---|
| 1-Zimmer-Wohnung, bis 35 m² | 400–900 € | 3–5 Stunden |
| 2 Zimmer, 40–60 m² | 800–1.600 € | 5–7 Stunden |
| 3 Zimmer, 60–85 m² | 1.050–2.100 € | 6–9 Stunden |
| 4 Zimmer, 85–110 m² | 1.400–2.800 € | ein voller Tag |
| Haus ab 120 m² | ab 2.100 € | ein bis zwei Tage |
Bei uns zahlen Sie immer einen verbindlichen Festpreis – nie nach Stunden. Dauert der Umzugstag länger, ändert das nichts an Ihrem Preis. Die vollständige Aufschlüsselung – inklusive Fernumzügen und allen Zusatzleistungen – finden Sie unter Umzugskosten.
Schreiben Sie uns einfach kurz per WhatsApp. Wir melden uns umgehend bei Ihnen zurück – und im Lauf der Unterhaltung können Sie uns ganz bequem Fotos Ihrer Möbel schicken. Ein Termin vor Ort ist nicht nötig.
Rund um den Monatswechsel und an Freitagen ziehen die meisten Menschen um – entsprechend knapp sind Termine und entsprechend hoch die Preise. Wer Mitte des Monats und unter der Woche umzieht, bekommt in der Regel den besseren Preis und das ausgeruhtere Team.
Der Ablauf Schritt für Schritt
- Anfrage. Sie füllen das Formular aus, rufen an oder schreiben uns per WhatsApp – eine Besichtigung ist nicht nötig. Wir brauchen: alte und neue Adresse, Etage, Aufzug, Wohnfläche, Wunschtermin.
- Angebot innerhalb von 24 Stunden. Sie erhalten einen verbindlichen Festpreis mit klar aufgelisteten Leistungen.
- Terminbestätigung. Sobald Sie zusagen, ist der Tag für Sie reserviert.
- Vorbereitung. Wir kümmern uns auf Wunsch um die Halteverbotszone und liefern Kartons und Packmaterial.
- Umzugstag. Das Team kommt zur vereinbarten Zeit, baut ab, verlädt gesichert, transportiert und stellt am Zielort wieder auf.
- Abnahme. Gemeinsamer Rundgang, alles an seinem Platz, Rechnung exakt zum vereinbarten Festpreis.
Eine ausführliche Beschreibung jedes Schritts finden Sie unter Ablauf Ihres Umzugs.
Was Sie vorbereiten sollten
Je besser die Vorbereitung, desto entspannter der Umzugstag – und je weniger mitkommt, desto niedriger Ihr Festpreis.
- Ausmisten, bevor Sie packen. Was nicht mitkommt, zahlen Sie auch nicht. Was Sie seit zwei Jahren nicht in der Hand hatten, muss meist nicht mit.
- Kartons beschriften – und zwar mit dem Zielraum, nicht mit dem Inhalt. „Küche“ hilft dem Team, „Geschirr“ nicht.
- Schwer nach unten, leicht nach oben. Bücher gehören in kleine Kartons, Bettwäsche in große.
- Kartons nicht über 20 Kilogramm füllen. Sonst reißen sie – meist im Treppenhaus.
- Eine Kiste für den ersten Abend: Toilettenpapier, Handtücher, Ladekabel, Werkzeug, Kaffee, Medikamente. Diese Kiste fährt im eigenen Auto mit.
- Kühlschrank 24 Stunden vorher abtauen und leerräumen.
- Zählerstände in alter und neuer Wohnung fotografieren.
Eine vollständige Liste mit Zeitplan finden Sie in unserer Umzugscheckliste.
Versicherung und Haftung
Ein Umzugsunternehmen haftet nach den gesetzlichen Regeln des Frachtrechts – allerdings nur begrenzt: 620 Euro je Kubikmeter Laderaum ist der gesetzliche Rahmen (§ 451e HGB). Das klingt viel, reicht bei hochwertigen Einzelstücken aber nicht immer aus.
Deshalb gehört bei uns eine Transportversicherung zum Standard, und für besonders wertvolle Gegenstände lässt sich der Versicherungswert gezielt erhöhen. Wichtig für Sie:
- Schäden sofort melden. Äußerlich erkennbare Schäden müssen bei der Ablieferung angezeigt werden, verdeckte Schäden innerhalb von 14 Tagen schriftlich.
- Fotos machen. Vor dem Einpacken von empfindlichen Möbeln und Geräten – das erspart jede Diskussion.
- Wertsachen selbst transportieren. Schmuck, Bargeld, Ausweise, Festplatten mit den einzigen Fotos: Diese Dinge gehören ins eigene Auto, nicht in den LKW.
Klavier, Aquarium, Tresor
Einige Stücke brauchen eine gesonderte Planung. Sagen Sie uns bei der Anfrage Bescheid, wenn eines davon dabei ist:
- Klavier oder Flügel. Braucht Spezialgurte, oft einen Möbellift und immer mehr als zwei Personen. Wir rechnen das direkt in Ihren Festpreis ein. Nach dem Transport sollte das Instrument einige Wochen akklimatisieren, bevor es gestimmt wird.
- Aquarium. Muss vollständig geleert werden; Fische und Filterbakterien reisen separat in Transportbehältern. Große Becken sind ohne Wasser trotzdem sehr schwer und empfindlich gegen Verwindung.
- Tresor. Ab etwa 150 Kilogramm braucht es Rollen, Hebetechnik und die Klärung, ob die Statik am Zielort passt.
- Kunst und Antiquitäten. Werden einzeln verpackt und sollten separat im Wert deklariert werden.
- Waschmaschine. Trommel unbedingt mit den Transportsicherungen fixieren – fehlen sie, ist ein Lagerschaden fast garantiert.
Die fünf häufigsten Fehler
- Zu spät buchen. Gute Termine zum Monatsende sind sechs bis acht Wochen vorher weg.
- Halteverbot vergessen. Ohne freie Fläche vor der Tür werden die Tragwege lang und der Umzugstag zieht sich unnötig in die Länge.
- Zu viel mitnehmen. Ausmisten ist der einzige Posten, bei dem Sie doppelt sparen: weniger Volumen und weniger Arbeit auf beiden Seiten.
- Internet zu spät ummelden. Bei manchen Anbietern dauert die Umschaltung vier bis sechs Wochen. Kümmern Sie sich früh darum.
- Ummeldung verschleppen. Nach dem Einzug haben Sie zwei Wochen Zeit – danach droht ein Bußgeld. Details unter Wohnsitz ummelden.
Passend dazu
Alle Preisangaben auf dieser Seite sind unverbindliche Richtwerte auf Basis marktüblicher Spannen und ersetzen kein individuelles Festpreisangebot. Genannte Fristen und Beträge geben den Stand September 2026 wieder und können sich ändern. Diese Seite ist keine Rechts- oder Steuerberatung.